Geschrieben von: Gereon Henkhues   

Rosenkranz

einfach - biblisch - meditativ

Der Rosenkranz ist eine uralte Andacht, ein Gebet, das die Möglichkeit des gelassenen Verweilens gibt.
Es bringt uns in enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und der Herrlichkeit Jesu und es zeigt uns die Stellung,
die Maria im Blick auf Jesu Heilstaten hat, wenn sie bei der Hochzeit zur Kana darauf hinweist: "Tut, was er euch sagt".
So ist der Rosenkranz eigentlich kein Marien- sondern ein Christusgebet.


Beten heißt: sich vor Gott zu wissen und mit ihm in Beziehung zu treten.
In dem der Rosenkranz uns anhält Jesu Leben zu betrachten, lernen wir mehr und mehr unser Leben in Licht des Glaubens zu deuten. Beim Beten des Rosenkranzes wird ein Hilfsmittel gebraucht. Eine Schnur oder eine Kette mit Perlen. Die Perlenkette lässt der Betende durch seine Finger gleiten. Romano Guardini schreibt dazu: "Es ist eine Art des Betens. Darin geht es um ein Verweilen vor Gott, jedoch so, dass das Wort gleichsam an den Perlen vorbei gleitend zum Strombett wird, in welchem das Gebet läuft und zur Kraft, die es in Bewegung hält."
Jedes Gesetz beginn mit dem Vater unser. Es folgt zehn Mal der Gruß des Engels an Maria und Jesus, der uns auf ihre Fürsprache hin, Heil schenken möge. Dazu jeweils ein Hinweis auf ein Ereignis aus dem Leben Jesu. Das Gesetz schließt mit dem Lobpreis des Dreieinigen Gottes in der einfachen Form.

Gebetszeiten: Jeden Dienstag nach dem Gottesdienst um 15.00 Uhr in der Krypta der Engelkirche.
Weitere Gebetszeiten nach Absprache. Br. Gereon Henkhues