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Gang durch die Kirche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gereon Henkhues   
Die Kirche 
 Ort der Kraft,

 der Stille,

 des Friedens

 und der Versöhnung.

 

Pax et bonum  Friede und Heil
Mit diesen Worten begrüßte der Poverello(der Arme) von Assisi die Menschen.
Mit diesen Worten grüßt auch die Kirche St. Franziskus auf dem Schepersfeld
ihre Besucher.
 

Treffend schrieb Weihbischof Heinrich Baaken in seinem Grußwort zur Weihe der

 Kirche am 04.Oktober 1959:

"Gott sei dank! Es mehren sich die heiligen Stätten, die einem Stausee gleich,
die ungebändigten Wasser zur Stille bringen; Stätten, die Kraft, Licht und
Wärme spenden. Eure Kirche, die ich mit großer Freude auf den Namen des
hl. Franziskus weihe, möge ein solches Kraftzentrum sein."

 

Schon beim betreten des Gotteshauses werden wir an den Heiligen aus Assisi
erinnert. Nüchtern ohne ablenkendes Beiwerk wurden Mauern aus grauem Stein,
Stützpfeiler und Dach zusammen gefügt. Hier ist ein Ort, der in seiner
beeindruckenden Schlichtheit das Herz des Besuchers zur Ruhe kommen lässt.
Die einfach, bescheidene Ausstattung des Gotteshauses lenkt den Blick auf
wesentliches, auf das, wozu der Kirchenraum dient, nämlich Ort der
Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi und der Feier der
hl. Eucharistie zu sein.
Innenraum-1klein   Innenraum-2klein
So kommen die Kunstwerke in der Kirche besonders zur Geltung.
Die Fenster der Kirche, gestaltet von der Künstlerin Lucy Vollbrecht Büschlepp
aus Bocholt, strahlen Edelsteinen gleich, ein heiteres ,helles Licht in den Raum.
 
Fenster-Sonnengesang_klein Fenster-Auferstehung_klein
 Im Hochchor der Kirche beherrscht der aus Anröchter Dolomitstein gefertigte Altar den Raum.
 
Das im Stil des Barocks geschnitzte Kreuz weist darauf hin, dass Christus uns
Menschen ein für alle Mal durch seine liebende Hingabe am Kreuz mit Gott
versöhnt hat.
 Kreuz_klein
In der Eucharistiefeier verkünden wir voller Dank Jesu Kreuzestod und Auferstehung.

 

Hier erinnern wir an das letzte  Abendmahl, dem Mahl der Liebe, wo Jesus sich selbst als Brot und Wein, in seinen Leib und Blut gewandelt, seinen Jüngern zur Speise gab und ihnen auftrug, dies immer neu zu seinem Gedächtnis zu tun.

Im Altar wurde zur Weihe der Kirche die Reliquien des hl. Viktor von Xanten und der hl. Prudentia eingelassen.

 Altar_klein

Der Altar wurde gestaltet von dem Künstler H.G. Bücker aus Vellern/ Westf.

Er wurde im Laufe Jahre weit über die Grenzen Deutschlans berühmt.

 

Ebenfalls entwarf der Künstler H.G. Bücker die Außenansicht des Tabernakels.

Wir sehen dort 12. Schalen in die das Manna vom Himmel fällt.

Dieses Manna nährte einst die Israeliten, als sie auf dem Weg durch die Wste

ins von Gott verheißene, gelobte Land strebten.

Gleichzeitig erinnern sie an die 12 Stämme Israels.

Auch der 12 Apostel wird gedacht. Die Namen sind ebenfalls verzeichnet.

 Tabernakel_klein

Eine zweite Deutung der Schalen liegt auf der Hand:

12 Schalen aus denen Weihrauch auf steigt, dem Psalmspruch gemäß:

Mein Beten Herr, steige zu dir auf, wie Weihrauch Herr vor die Angesicht.

 

Das Ambo(Lesepult) kam später hinzu. Es zeigt die Symbole derer ,aus deren Schriften im Gottedienst gelesen wird, die 4 Evangelisten

-  der Stier für Matthäus,

-  der Löwe für Marcus,

-  der Engel für Lukas

-  und der Adler für Johannes.

 

Auf dem Taufstein der Kirche wurde ein Inschrift angebracht, die besagt, was die Taufe für uns bedeutet:

"Mit Christus begraben, mit Christus auferstanden."

 

In der Seitenkapelle findet sich ein Fenster, gestaltet von der Künsterin Lucy Vollbrecht Büschlepp , das eine Szene aus dem Leben der hl Klara beschreibt.

Fenster-Heilige-Klara_klein

Ein Wandteppich, entworfen von derselben Künstlerin zeigt Franziskus mit einem Buch in der Hand. Dieses Buch trügt ein Tau.

Das Tau ist ein Zeichen, mit dem Franziskus seine Besucher stets segnete.  Das Tau ist gemäß der Schrift ein Zeichen der Errettung:

Wer an Gott, dem Vater und an seinen Sohn Jesus Christus im heiligen Geist glaubt, der geht nicht verloren.

Ihm steht der Himmel offen.

 

Unser Selbstverständnis

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im Zeichen des Tau

... dem Leben trauen ...

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